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Der Boden der Tatsachen

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Du und ich, wir durchlaufen in unserem Leben verschiedenste Situationen. Es gibt Zeiten, wo alles harmonisch ist und dann kommen auch wieder Zeiten, in denen wir mit gewissen Tatsachen konfrontiert werden. Tatsachen wie z.B. Beziehungsprobleme, Streit, der Partner geht fremd, jemand nahestehendes erkrankt, alte Wunden werden aufgerissen, Unzufriedenheit im Job, finanzielle Engpässe und viele andere Dinge, die das Leben so bieten kann.

 

Jeder Mensch durchläuft schwierige Zeiten in seinem Leben, auch wenn dies in den heutigen Social Media Kanälen nicht ersichtlich ist. Das Wort durch-laufen bringt es auf den Punkt, wenn wir das Leben als eine Wanderung betrachten. Auch bei Wanderungen kommt man auf Wege, die mal matschig, mal steil und mal herausfordernd sind. Die entscheidende Frage ist, wie durchlaufe ich die Tatsache des Bodens? Beklage ich mich über den Zustand des Bodens? Ändert sich die Tatsache des Bodens, wenn ich mich über ihn beklage? Wird durch das Ablehnen der Tatsache des matschigen und steilen Weges plötzlich ein trockener und ebener Weg?

Wohl eher nicht. 
Sobald wir die Tatsache akzeptieren, dass der jetzige Boden matschig und steil ist, folgt bereits die nächste Entscheidung und ich investiere meine begrenzte Energie nicht in Dinge, die ich sowieso nicht ändern kann, sondern in Lösungen, in Visionen und in Träume.

Die Frage ist daher, wie ich mit dieser Situation umgehe. 
Rege ich mich jetzt bereits über die Zukunft auf, darüber, dass meine Kleidung schmutzig wird und ich sie dann mühselig waschen muss und gehe darum verkrampft und voller Anstrengung auf den trockensten Stellen? Oder geniesse ich den Moment, lass das Kind in mir raus, hüpfe in den Pfützen und geniesse den warmen und dreckigen Matsch? Erlaube ich mir selbst Freude zu erleben, obwohl „dreckige“ Tatsachen bestehen?

Wie oft verschliessen wir unsere Augen bei bereits bestehenden Situationen? 
Wie kleine Kinder, die beim Schliessen der Augen das Gefühl haben, nicht gesehen zu werden, weil sie selbst nichts sehen. Wie oft entziehen wir uns selbst in schwierigen und herausfordernden Zeiten die Freude? Wie oft vergessen wir, dass wir uns vor allem in den herausfordernden Zeiten selbst näherkommen, uns selbst besser kennenlernen und somit stärker werden?

 

Wir sollten uns selbst einladen, die Tatsachen des Bodens zu akzeptieren, unsere Freude auszuleben und unsere begrenzte Zeit und Energie in Dinge zu investieren, die ich verändern kann, die mich glücklich machen und die andere bereichern.

 

Von Herzen
Ebru

 

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